PRESSEINFO Nr. 7 vom 03.06.2010Tourismus in Berlin - Auch in Zukunft wichtiger Wirtschaftsfaktor für die HauptstadtDer Tourismus in Berlin hat in den letzten Jahren seine Rolle als wichtiger Wirtschaftsfaktor bereits deutlich ausbauen können. Die privaten Banken erwarten auch für die Zukunft, dass das Reiseaufkommen weiter wachsen und damit positive Impulse für die Gesamtwirtschaft setzen wird.„Die Hauptstadt ist eines der bedeutendsten deutschen Reiseziele und das Top-Städtereiseziel innerhalb der Republik. Mit ihrem urbanem Flair, den zahlreichen Kulturangeboten und Veranstaltungsstätten, einem breiten Spektrum an Sehenswürdigkeiten sowie den vielfältigen Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten zieht sie ein breites Publikum aus In- und Ausland an. Dieser Angebotsmix wird auch in Zukunft den Tourismus in Berlin tragen", schätzte Klaus Wagner-Wieduwilt, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Ostdeutschen Bankenverbandes, ein. In den zurückliegenden beiden Jahrzehnten seit der Wiedervereinigung habe der Fremdenverkehr sich sehr dynamisch entwickelt. Die Gastzahlen seien von über 3 Millionen Reisenden 1992 auf 8,3 Millionen im letzten Jahr gestiegen. Insgesamt verweilten alle Gäste zusammen 2009 fast 19 Millionen Nächte in der Stadt. Hierbei wären noch nicht die schätzungsweise 26 Millionen Übernachtungen z.B. bei Freunden und Verwandten oder in kleineren Unterkünften sowie rund 130 Millionen Tagesreisen enthalten. Bedeutsamer als in den anderen Bundesländern sei für Berlin das Ausland als Herkunftsgebiet der Gäste. Immerhin über ein Drittel der Reisenden würden nicht aus Deutschland stammen. Diese Gästegruppe hätte zudem in der Vergangenheit immer häufiger ihren Weg in die Stadt gefunden und würde im Gegensatz zu den Inländern eine längere und stabilere Aufenthaltsdauer aufweisen. Der Fremdenverkehr habe mit der zurückgelegten Entwicklung seine Stellung als wirtschaftlich bedeutsame Querschnittbranche weiter ausgebaut. Von den verausgabten Mitteln der Besucher würde eine Vielzahl von Wirtschaftszweigen profitieren und somit dort positiv zum Umsatz sowie Beschäftigung beitragen. Vorrangig betreffe dies das Beherbergungs- und Gastgewerbe sowie den Handel. Positive Effekte würden aber z.B. auch der Kultur-/Sportbetrieb, das Verkehrswesen oder die Gesundheitswirtschaft verzeichnen. Eine jüngere Untersuchung käme zu dem Schluss, dass der Fremdenverkehr jährlich ca. 4 Mrd. Euro zum Einkommen in Berlin beitrage und damit gut 7% des Primäreinkommens der Stadt erwirtschafte. Es sei zu erwarten, dass der Tourismus auch in Zukunft seine Bedeutung als gewichtiger Wirtschaftsfaktor in Berlin behalte. Allerdings sei es notwendig, dass sich die Branche immer wieder der permanent wandelnden Nachfrage stelle. "Für Gäste aus In- und Ausland ist die deutsche Hauptstadt ein interessantes Reiseziel. Um im schärfer werdenden Wettbewerb mit gleichartigen Städtezielen zu überzeugen, muss Berlin aber weiter aktiv seine Alleinstellungsmerkmale vermarkten. Gleichzeitig bleibt die Spezialisierung des Angebotes sowie die Setzung und Erfüllung von Qualitätsstandards alternativlos", bekräftigte Wagner-Wieduwilt. [Zurück zur Übersicht] |
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