PRESSEINFO Nr. 2 - 01.03.2018
Mehr Menschen für unternehmerisches Handeln begeistern

Innovationsgeist und Unternehmertum sind die Basis einer langfristig erfolgreichen Wirtschaft. Gesucht sind daher neue Unternehmer, die als Gründer oder als Nachfolger in bestehenden Betrieben die Volkswirtschaft mit neuen Ideen fit halten. Allerdings zeigt sich, dass Deutschland im Allgemeinen und Ostdeutschland im Besonderen eher gründungsschwach sind.


Klaus Wagner-Wieduwilt, geschäftsführendes Vorstandsmitglied im Ostdeutschen Bankenverband e.V., erklärte hierzu: „Um mehr Menschen für unternehmerisches Handeln zu begeistern und auch zu befähigen, ist die Schaffung eines gründerfreundlichen Klimas notwendig.“

 

Zunächst sei es wichtig, Menschen zu motivieren, den Schritt in Richtung ‚Unternehmer sein‘ zu denken. Schon in der Schule müsse Selbstständigkeit als berufliche Alternative aufgezeigt werden. Zugleich gelte es, hier Kompetenz in wirtschaftlichen Fragen zu vermitteln. Wenn der Einzelne dann die Entscheidung in die Tat umsetze, sollte er auf möglichst optimale Bedingungen stoßen. Hier könne Politik durch die Gestaltung mittelstandsfreundlicher Rahmenbedingungen den Weg erleichtern, indem etwa Bürokratie abgebaut oder digitale Verwaltungsverfahren ermöglicht würden.

 

„Generell ist mehr Wertschätzung für Unternehmertum in Politik, Verwaltung und Gesamtgesellschaft notwendig. Ganz zentral ist dabei die Frage, ob man eher die Risiken oder die Chancen unternehmerischen Handelns betont“, unterstrich Wagner-Wieduwilt.

 

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Der Ostdeutsche Bankenverband vertritt die privaten Banken in den ostdeutschen Flächenländern und Berlin. Zu seinen derzeit 34 Mitgliedsbanken zählen Großbanken, Regional- und Spezialbanken sowie Privatbankiers. Bei Krediten an den Mittelstand sind die privaten Banken in den ostdeutschen Flächenländern mit einem Marktanteil von 42% (Bestand zum Stichtag 31.12.2016: 41,0 Mrd. €) weiterhin Marktführer. Bei den Krediten an Privathaushalte (27,2 Mrd. €) liegen die privaten Banken mit einem Marktanteil von 43% ebenfalls auf Platz 1.

 



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